+++ Kundgebung am Samstag, 2.6., 11 Uhr: Meppen, Windthorstplatz +++
Die Bürgerinitiative Exit233 wendet sich gegen den milliardenteuren vierstreifigen Aus- und Neubau der E233 zur Autobahn zwischen Meppen und Emstek.

Unsere Argumente in Kürze:

Dem Projekt fallen gut 1000 Hektar kostbarer Natur und
wertvollen Ackerlands
unwiederbringlich zum Opfer!

Es droht eine massive Zunahme von Verkehr, Lärm und Abgasen!

Der wirtschaftliche Nutzen für die Region ist äußerst fraglich!

Das Emsland wird in zwei Teile getrennt!


Unsere Forderungen Aktuelles Kontakt
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Im Detail ergibt sich folgendes Bild:

Die von den Ausbau-Befürwortern errechnete Wirtschaftlichkeit für die Region soll sich einstellen, wenn sich das Verkehrsaufkommen auf der Trasse verdoppelt!

Der E233-Verlauf aus B402, B213 und B72 hat derzeit über
120 Abfahrten. Nach dem Ausbau werden es nur noch 24 sein!
Über Jahrzehnte gewachsene Sozialräume werden so zerstört.

Die geplante Trasse berührt einen Teil des geschützten Borkener Paradieses nahe Meppen!

In Zeiten höchster Pachtpreise gehen der Landwirtschaft
750 Hektar verloren.

Die schätzungweise 1,5 Milliarden Euro, die für den Bau aufgebracht werden müssen, sind eine Last für kommende Generationen.

Der Landkreis Emsland und viele Kommunen üben mit dem Beitritt zum Förderverein „Pro E233“ ganz unverhohlen den Schulterschluss mit Unternehmern, die vom Ausbau der E233 profitieren wollen!



Das Emsland hat mit der ausufernden Massentierhaltung bereits eine
schwere Bürde zu tragen: Huhn und Schwein gefährden unsere Luft und unser Trinkwasser. Zudem hat der Wildwuchs der Biogas-Anlagen zum großflächigen Anbau von Mais geführt und die Pachtpreise fürs Ackerland in ungeahnte Höhen getrieben – unbezahlbar für viele Landwirte.


Bitte überlegen Sie:

Leisten wir uns in dieser Situation ein ganz überflüssiges Straßenbauprojekt, das die Atemluft noch stärker belastet und – einhergehend mit unverantwortlicher Flächenversiegelung – das verfügbare Ackerland in unseren Landkreisen weiter mindert?

Wir beobachten die fortschreitende, klima
schädliche Verlagerung der Güter von der Schiene auf die Straße. Derweil sind fast 40 Prozent der LKW-Fahrten Leerfahrten! – Sollen für diesen Trend die Landwirte, die ihre Flächen für die E233-Trasse nicht verkaufen wollen, schlimmstenfalls enteignet werden?

Mutet der immens teure Aus- und Neubau der E233 nicht geradezu grotesk an angesichts des schlechten Zustands vieler Straßen und der im Emsland mancherorts kaum noch befahrbaren, verfallenden Radwege?

Wann kommen unsere Politiker in Kreistag und
Landesregierung zur Vernunft?




Was von den E233-Befürwortern gern
verschwiegen wird:

Im Bundesverkehrswegeplan gehört der E233-Ausbau zu den am schlechtesten bewerteten Projekten.

Die derzeitigen Verkehrsprobleme werden durch die vielen LKW-„Mautflüchtlinge“ verursacht. Die Landkreise hätten ihnen die Durchfahrt verbieten können, hielten die Gefahrensituation für die Autofahrer aber unbeirrt aufrecht, um das Bauvorhaben zu legitimieren.

Ab dem 1. Juli 2018 sind auch Bundesstraßen für LKW mautpflichtig, die E233 ist dann als Ausweichroute nur noch wenig attraktiv.

Während des Aus- und Neubaus wird der Verkehr mehr als zehn Jahre lang auf Nebenstrecken und Ortsdurchfahrten umgeleitet, deren Sanierung anschließend von den Kommunen bezahlt werden muss.

Das Umweltbundesamt lehnt das Projekt entschieden ab!


Spenden

Wir planen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, die viel Geld
kosten werden. Bitte spenden Sie auf unser Konto*:
IBAN DE37 2665 0001 1191 6342 50

Sparkasse Emsland, Kontoinhaber: Bernd Borghorst


Wir fordern ...

1. die Einstellung der Planung einer vierstreifigen E233 und die Prüfung eines allenfalls partiellen dreistreifigen Ausbaus;

2. die zeitnahe Neuberechnung der Kosten-Nutzen-Relation für das Straßenbauprojekt;

3. den sofortigen Austritt des Landkreises Emsland und aller Kommunen aus dem Unternehmer-nahen Förderverein „Pro E233“;

4. die Beobachtung der Verkehrsentwicklung nach Einführung der Mautpflicht für LKW auf der bestehenden E233-Trasse;

5. endlich wirksame Kontrollen der auf der E233 fast ausnahmslos zu schnell und mit zu geringem Sicherheitsabstand fahrenden LKW;

6. das Ende der unhaltbaren Behauptung einer wirtschaftlichen Erfordernis des Autobahnbaus für die Zukunft des Emslands;

7. die Abkehr von der Begünstigung des LKW-Verkehrs und die Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene.

Es geht um den Erhalt unserer emsländischen Landschaft und das Wohl der Bevölkerung!


Ein Blick auf unsere [ Karten ] enthüllt den minimalen Nutzen des sündhaft teuren Bauvorhabens (PDF, 1 MB).



Über die BI

Die Bürgerinitiative Exit233 wurde im Oktober 2016 in Meppen gegründet und hat sich dem Verein Verkehrswende
Cloppenburg/Emsland
, VCE, angeschlossen. Auf dessen Website finden Sie detaillierte Informationen zum Stand der E233-Debatte:

[ www.vce-verein.de ]

Zeigen auch Sie der Verflechtung von Politik und E233-Profiteuren die rote Karte! Bringen Sie sich aktiv ein – oder spenden Sie für unsere PR-Arbeit. Vielen Dank!



Aktuelles

Kundgebung am Samstag, 2. Juni, 11 Uhr!

Auf dem Windthorstplatz in Meppen sprechen Vertreter/innen
von BI Exit233, VCE, NABU, BUND und DIE GRÜNEN.
Es wird ordentlich getrommelt, und wir zeigen dem Projekt viele Rote Karten.
Bitte kommen Sie zahlreich!

Info: Warum fordert die BI Exit233 kein Transitverbot
für LKW mehr?


Bis heute behaupten emsländische Politiker und Behördenleiter wider besseren Wissens in der Öffentlichkeit, dass es kein Transitverbot gebe. – Tatsächlich gestattet das deutsche Verkehrsrecht das Durchfahrtverbot, wo Lastkraftwagen die derzeit auf Autobahnen fälligen Mautgebühren „vermeiden“ wollen und auf Land- und Bundesstraßen ausweichen.

Da ab dem 1. Juli 2018 auch Bundesstraßen – und damit der
aktuelle E233-Verlauf – mautpflichtig sind, entfällt die rechtliche Grundlage fürs Transitverbot.



Kontakt

Bürgerinitiative Exit233
Sprecher: Karsten Osmers, Helga Bowen-Janßen, Otto Quaing
Roheide 2, 49716 Meppen
Mail: hallo*at*Exit233.de


*Leider kann die BI keine Spendenquittungen ausstellen.

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© BI Exit233 2018. Foto Mohn im Asphalt: fotolia.com